Author : Markus K.
Herzlich willkommen zum vierten Artikel der Aktuellen Serie von Beträgen zum Thema Poker auf diesem Blog. In dieser in den aktuellenWochen veröffentlicht werdenden Serie geht es um alles rund um das Thema Poker. Genauer gesagt aber eigentlich nicht um Poker als solches, also um die unzähligen Vershciedenen Varianten dieses faszinierenden Kartenspiels wie Omaha Hold’em, Seven Card Stud, Five Card Draw oder Razz Poker, sondern nur um die Variante, die die Welt von Live pokern in Casinos oder daheim ebenso in Atem hält wie die des online poker. Und welche könnte das anders sein als das Texas Hold’em? Beim Texas Hold’em kommen alle Faktoren zusammen, die die Spielergemeinschaft so liebt: die Spannung, welche Drei karten nun am Flop gedealt werden, die haarsträubenden Bluffs, Reraises, All-In’s und natürlich der alles entscheidende Showdown und damit die Antwort auf die Frage: Hatte mein Gegner nun die Hand, die ich bei ihm vermutete, oder nicht? Dabei werden wir in dieser Serie auf das Spiel an jeder einzelnen der vier Setzrunden im Poker, also Preflop, Flop, Turn und River ebenso eingehen wie auf Wichtige Aspekte des Pokerspiels, die abseits des Tisches eine Rolle spielen wie das Mindset, Tracking Software und Bankroll Management. Im heutigen Artikel geht es um den absoluten Anfang einer jeden Pokerhand, die Preflop Action!
Preflop heißt beim Texas Hold em “vor dem Flop”. Das heißt, es geht beim Preflop um die 1. Setzrunde, also die, die gespielt wird nachdem jeder die beiden Karten gegeben bekommen hat. Schon Preflop entscheidet sich viel über die Hand, die man spielt und es gibt einige Varianten, Preflop Poker anzugehen. Um diese Preflop Action geht es heute. Allgemein kann man eins zum Preflop Spiel sagen: preflop sollten sie NIE “limpen”, das heißt nur den Big Blind callen. Wenn sie preflop spielen wollen, sollten sie diese immer erhöhen. Anders sieht das für die Szene aus, dass preflop schon mehrere Spieler vor ihnen nur mitgegangen sind. In diesen Situationen können sie preflop manche Hände auch mal mit mitgehen. Damit sind besonders Karten gemeint, mit denen sie keinen zu riesigen pot spielen wollen. Denn wenn preflop vor ihnen schon spieler gelimped haben und sie dann mit four five suited erhöhen, haben sie am Flop auf ein mal einen dicken Pot, wenn die limper und vielleicht noch small blind und big blind callen. Das wollen sie aber nicht. Preflop einfach nur mitgehen, wenn vor ihnen noch niemand preflop gelimped hat ist deswegen so furchtbar schlecht, weil sie viel Geld langfristig preflop damit lassen, dass sie erst limpen und dann folden, weil später jemand erhöht und sie ihre Hand nicht für gut genug halten, sie out of position gegen einen zu spielen, der seine Hand anscheinend für gut genug hält, um sie damit zu erhöhen. Also: erhöhen sie alle Hände preflop, die sie weiter zocken wollen.
3betten, also eine erhöhung ihres Gegners erneut erhöhen sollten sie in der Regel nur mit den besten Händen wie Aces, Kings, Queens und Ass König. Wenn sie Position haben können sie aber auch mal eher schwache Hände erhöhen. Mehr dazu im auf diesen Blog erscheinenden Artikel zu Light Preflop Raises. Wenn sie von einem Gegenüber gerereraised werden, kommt viel auf die Position an wenn es um die Entscheidung geht, ob sie die Hand weiter spielen oder nicht. In praktisch allen Fällen aber können sie, wenn sie keine Position haben, folden oder 4betten – logischerweise das schlechte folden und das bessere erneut erhöhen – eine 3bet out of position mitzugehen, ist, wie sie sich denken können, fast nie profitabel, weil sie zu selten etwas auf der zweiten street treffen und dann auf die fast immer kommende continuation Bet folden müssen.
Merken sie sich diese Preflop Hinweise und Tipps und sie werden ihren Gegner Preflop das Geld abnehmen!
Originally posted 2010-09-24 09:44:50. Republished by Blog Post Promoter