Author : Markus K.

Herzlich Willkommen zur neuen Artikelserie auf diesem Blog! In den vergangenen Monaten haben wir ihnen die verschiedenen Pokerarten vorgestellt, die auf der Welt beim live in Casinos oder daheim pokern und beim online poker so gespielt werden. Dabei sind wir auf jede einzelne Poker Spielart – sei es das berühmte Texas Hold em, seinen kleinen Bruder Omaha Hold’em oder Seven Card Stud, Five Card Draw oder das Razz Poker kurz eingegangen und haben in einem Artikel pro poker Spielart die Regeln erklärt und einige Tipps zum Spiel dieser Spielart gegeben. Dabei sind wir immer informativ mehr in die Breite als in die Tiefe gegangen. Auf vielfachen Wunsch der Leserschaft ändern wir das jetzt: Im aktuellen, zehnteiligen Artikelblock auf diesem Blog werden wir uns ausschließlich mit dem weltweit bekannten texas Hold’em beschäftigen und das Spiel in jeder seiner unzähligen Facetten genau aus einander nehmen und beleuchten. Dabei werden wir auf das Spiel in jeder der vier streets – preflop, flop, turn und river – genauso eingehen wie auf die verwendung von poker software und das zum pokern nötige Mindset, also die Disziplin. In diesem Artikel geht es um eins der wichtigsten Themen und gleichzeitig um die größte Fehlerquelle des Texas Hold’em: die Handauswahl Preflop. Die meisten Neulinge beim Texas Hold’em spielen zu viele Hände preflop. Darunter Hände, die man postflop praktisch nie profitabel spielen Kann. Daher ist die Handauswahl preflop so eminent wichtig. In diesem Artikel wird es um die drei Gruppen an Händen gehen, die sie postflop profitabel spielen können und an denen sie ihre preflop Handauswahl orientieren sollten: Pairs, connectors und High cards.

Dass sie Pairs in ihre Preflop Handauswahl aufnehmen sollten liegt vor allem an einem Grund: Set Mining. Set Mining bezeichnet das Spielen von Pocket Pairs wegen der Wahrscheinlichkeit damit am Flop einen Drilling (ein set) und damit ein Monster zu floppen, mit dem sie gegen jeden beliebigen Gegner mit Freuden ihr Geld in den pot schieben. Das bedeutet, dass sie mit jedem Pocket Pair (auch zweien) schauen sollten, dass sie den Flop möglichst günstig sehen und dann, wenn sie ihr Set haben zusehen, dass ihr Geld in die Mitte wandert. Wenn sie kein Set getroffen haben, können sie ihre Hand getrost folden, da sie meistens nur zwei outs haben und durch den Gegner crushed sind, wenn er action macht. Die hohen Paare können sie natürlich schon einfach deswegen postflop aggressiv spielen, weil sie meist overpairs zum board sind, das heißt es gibt keine höhere Karte als ihr Paar auf dem Board.

Die zweite Gruppe der Preflop Handauswahl sind die high cards. Damit sind bei der Preflop Handauswahl Kartenkombinationen wie Ass König, Ass Dame, König Dame, König Bube und so weiter gemeint. Diese Hände können sie vor allem aus später Position profitabel spielen, da sie oft hohe Paare mit ihnen treffen. Hüten sie sich allerdings bei ihrer Preflop Handauswahl davor, Karten wie König Neun zu spielen! Wenn sie ihren König treffen und ihr Gegner aggressiv spielt, hat er oftmals mindestens einen König mit besserem Kicker! Auch wenn der Flop König, Bube neun kommt, sehen sie gegen multiple raises mit König neun nicht besonders gut da, denn es schlägt sie jedes Pärchen neunen, buben, König, Dame zehn wegen der straße und König Bube! Deswegen sollten sie vor allem bei High cards die Preflop Handauswahl sehr eng gestalten!

Noch anspruchsvoller ist das spiel mit der dritten gruppe der Preflop Handauswahl: den connectors. Damit sind hände wie sieben acht suited gemeint , mit denen sie postflop straßen und flushes bekommen sollten. von diesen sollten sie vor allem im anfängerstadium noch sehr vorsichtig sein. Halten sie sich an diese Preflop Handauswahl Tipps und sie werden die Preflop Handauswahl ihrer Gegner mit ihrer Preflop Handauswahl dominieren!

Originally posted 2010-08-13 09:24:36. Republished by Blog Post Promoter

Leave a Reply