Herzlich willkommen zum zweiten Artikel unserer Reihe zum Thema Poker auf diesem Blog! In der ersten, die während der letzten Monate lief, haben wir die verschiedenen Pokervarianten besprochen, die weltweit in den schönen Casinos und daheim beim live pokern gespielt werden. Natürlich haben wir auch die online poker Varianten, allen voran die Pokervariante die am meisten vom poker boom profitiert hat, das Texas Hold em, vorgestellt. Informationsmäßig sind wir dabei mehr in die Breite, als in die Tiefe gegangen und haben pro Spielart einen Artikel veröffentlicht, in dem wir die Regeln erklärt und einige grundlegende Tipps zum Spiel gegeben haben. In der aktuellen Serie geht es nun auf vielfachen Leserwunsch nur noch um eine Pokerspielart und welche könnte das sein außer Texas Hold’em! Wir werden Texas Hold’em in den kommenden Wochen bis in’s kleinste Bisschen erklären und ihnen beibringen, wie sie über Flop, Turn und River ihre Gegner schlagen. Selbstverständlich gehen wir auch auf das ganze drum herum ein, wie Poker Software, die benötigte Disziplin und das Thema, um das es heute gehen wird und das auch gleichzeitig eins der wichtigsten, aber definitiv das grundlegendste Thema im ganzen Poker ist: das Bankroll Management. Bankroll Management ist aus dem Grund so wichtig, weil ihre komplette Pokerkarriere an mangelndem Bankroll Management scheitern kann, obwohl sie der nächste Durrrr sind. Doch warum ist Bankroll Management denn so wichtig?
Bankroll Management beginnt sogar schon, bevor sie sich an einen Pokertisch setzen und ist für den grünsten Anfänger genauso wichtig wie für den ausgefuchstesten Profi. Bankroll Management bedeutetim Deutschen “Bankroll Verwaltung”. Doch was ist denn eine Bankroll? Ihre Bankroll, auf die sich ja das Bankroll Management bezieht, ist das Geld, das sie zum Poker spielen verwenden, also zum Beispiel die hundert Euro die sie auf Pokerstars haben. Bankroll Management heißt, dass sie dieses Geld weise und gewinnmaximierend einsetzen. An der Börse gilt das Prinzip, dass sie ihre Anlagen am besten immer sehr gut streuen, das bedeutet, dass sie nie ihr gesamtes Kapital auf eine einzelne Anlage setzen sollten, da sie bei einem Absturz der Aktie plötzlich ihr gesamtes Kapital verlieren. Und so ein Absturz kann immer geschehen: der CEO der Firma könnte plötzlich krank werden und die Firma in den Händen eines inkompetenten Vertreters lassen, eine Flut oder ein Krieg kann ausbrechen, die Zulieferer der Firma können konkurs gehen oder oder oder. Auf viele Faktoren hat der Aktionär dabei null Einfluss. Ebenso ist es beim Poker: sie können der beste Spieler der Welt sein und preflop ihr Geld mit Assen gegen die Könige von Phil Hellmuth rein bekommen und trotzdem wird in einem von fünf Fällen ein König auf’s board kommen und sie werden verlieren. So ist es beim Poker: es gibt immer durch die Varianz bedingte Swings. Damit diese Swings nicht ihre ganze Bankroll fressen, gibt es das Bankroll Management. Das bedeutet in Anlehnung an das Börsenbeispiel, dass sie nie mit ihrer gesamten Bankroll oder auch nur mit einem Großteil von dieser an einen Tisch gehen sondern immer nur mit einem Bruchteil. Das ist die Essenz des Bankroll Management. Als gutes Bankroll Management gilt dabei, für ein Limit, das sie zocken wollen, mindestens 2500 Blinds in der Bankroll zu haben. Wenn sie also NL10 zocken wollen, ist es gutes Bankroll Management, wenn sie das erst tun, wenn sie mindestens 250$ haben. Wollen sie auf NL25 aufsteigen, brauchen sie 625$ in der Bankroll und so fort. Bankroll Management ist extrem wichtig um die sicher kommenden Swings im Poker abzufangen! Achten sie also gut auf Bankroll Management. Lernen sie die Summen, die sie gemäß des Bankroll Management brauchen um bestimmte Limits zu spielen und achten sie genau auf ihr Bankroll Management! Viel Glück beim Pokern mit den Regeln des Bankroll Management!
Originally posted 2010-08-29 18:27:48. Republished by Blog Post Promoter